Sommerferien 2026: Mecklenburg-Vorpommern startet am 22. Juni — Bayern erst am 3. August
42 Tage liegen zwischen dem frühesten und spätesten Ferienstart
Mecklenburg-Vorpommern macht den Anfang: Am 22. Juni 2026 fällt dort der Startschuss für die Sommerferien. Bayern zieht erst am 3. August nach — über sechs Wochen später. Dazwischen staffeln sich die restlichen 14 Bundesländer nach dem rollierenden System der Kultusministerkonferenz.
Dieses System existiert seit den 1970er-Jahren. Die KMK teilt die Länder in Gruppen ein, die im Jahresrhythmus rotieren. Ziel: Nicht alle 11 Millionen Schülerinnen und Schüler sollen gleichzeitig auf den Autobahnen Richtung Süden stehen.
Konkrete Termine nach Startdatum
Die Staffelung sieht 2026 so aus:
- 22. Juni: Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein
- 29. Juni: Hamburg, Berlin, Brandenburg
- 6. Juli: Niedersachsen, Bremen, Sachsen
- 16. Juli: Nordrhein-Westfalen, Hessen
- 20. Juli: Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Thüringen
- 3. August: Bayern, Baden-Württemberg
Was das für die Reisekasse bedeutet
Laut ADAC-Reisemonitor 2025 steigen Pauschalreisepreise in der Hochsaison um durchschnittlich 28 Prozent gegenüber der Nebensaison. Wer in einem Bundesland mit frühem Ferienstart lebt, profitiert: Anfang Juli sind die Preise für Mittelmeer-Ziele noch deutlich günstiger als Ende Juli.
Ein Rechenbeispiel: Eine Woche Mallorca für eine vierköpfige Familie kostet Anfang Juli rund 3.200 Euro. Ende Juli werden für das gleiche Hotel schnell 4.100 Euro fällig. Die Staffelung der Sommerferien ist also bares Geld wert — vorausgesetzt, man bucht früh genug.
Tipp für die Planung
Im Ferienkalender lassen sich die exakten Termine für jedes Bundesland nachschlagen. Wer noch flexibler planen will: Mit gezielten Brückentagen vor oder nach den Sommerferien lässt sich der Urlaub verlängern, ohne zusätzliche Ferientage zu verbrauchen.
Quelle: Kultusministerkonferenz, Beschluss vom 11. Juni 2020 (Langfristiger Ferienplan 2025–2030)