Osterferien vorbei, Schule läuft: Was in der ersten Woche wirklich hilft
Raus aus dem Ferienmodus — aber ohne Stress
Die Osterferien 2026 enden je nach Bundesland zwischen dem 11. und 18. April. Danach folgen knapp drei Monate Unterricht bis zu den Sommerferien. Das klingt nach viel — und genau deshalb lohnt es sich, die erste Woche bewusst anzugehen.
Zwei Tage vorher anfangen
Nicht am letzten Ferientag um 23 Uhr den Wecker stellen und hoffen, dass es klappt. Zwei Tage vor Schulbeginn die Schlafenszeit um je 30 Minuten vorziehen. Das reicht. Kinder brauchen keine Woche Vorlauf — ihr Biorhythmus passt sich schneller an, als Erwachsene denken.
Den Ranzen zusammen packen — wirklich zusammen
Klingt banal, hat aber einen psychologischen Effekt: Wer am Sonntagabend gemeinsam den Ranzen packt, Stifte prüft und den Stundenplan checkt, nimmt dem Montag das Unbekannte. Für Grundschulkinder ein großer Unterschied.
Nicht nach Noten fragen
In der ersten Woche nach den Ferien werden selten Klassenarbeiten geschrieben. Trotzdem fragen viele Eltern reflexartig: „Habt ihr was zurückbekommen?" Besser: „Was war heute gut?" oder „Mit wem hast du gespielt?" Das signalisiert: Schule ist mehr als Leistung.
Nachmittags wenig planen
Die erste Woche ist eine Umstellung. Klavierunterricht, Fußballtraining und Verabredungen an jedem Nachmittag überfordern. Ein, maximal zwei feste Termine reichen. Den Rest: draußen spielen, lesen, langweilen dürfen.
Die nächsten Ferien im Blick
Klingt paradox, hilft aber: Gemeinsam in den Ferienkalender schauen und die Pfingstferien markieren. Für Kinder wird der Schulblock dadurch überschaubar — es gibt ein konkretes Ziel, auf das sie sich freuen können.
Je nach Bundesland liegen die Pfingstferien 2026 zwischen Mitte Mai und Anfang Juni. Die genauen Termine stehen in der Schulferien-Übersicht.