Medienkonsum in den Ferien: Klare Regeln statt Dauerstreit
Sobald die Ferien beginnen, steigt die Bildschirmzeit bei Kindern oft drastisch an. Tablets, Smartphones und Spielkonsolen werden zum Dauerbegleiter. Experten raten zu klaren Regeln, aber auch zu mehr Gelassenheit als während der Schulzeit.
Empfohlene Bildschirmzeiten nach Alter
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt: Kinder bis 6 Jahre maximal 30 Minuten täglich, 6 bis 10 Jahre maximal 60 Minuten, ab 10 Jahren individuell vereinbarte Zeiten. In den Ferien darf es nach Expertenmeinung etwas mehr sein — solange Bewegung und soziale Kontakte nicht zu kurz kommen.
Alternativen anbieten
Statt Verbote auszusprechen, sollten Eltern attraktive Alternativen schaffen: Gemeinsame Brettspiele, Schwimmbadbesuche, Bastelaktionen oder Lesezeit. Auch Ferienprogramme von Vereinen und Jugendzentren bieten sinnvolle Beschäftigung.
Mediennutzungsvertrag
Ein gemeinsam erarbeiteter Mediennutzungsvertrag gibt Kindern Verantwortung und Eltern Planungssicherheit. Die Initiative „Schau hin!" bietet dafür kostenlose Vorlagen zum Download.